AUSSTELLUNGEN

Roman Klonek

TRUE CUTS

Contemporary Woodblock Printing

09.09. – 19.10.2019

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Roman Klonek wurde 1969 in Polen geboren, wo er auch seine frühe Kindheit verbrachte. Nach seinem Umzug nach Deutschland und dem Studium der visuellen Kommunikation mit dem Schwerpunkt Druckgrafik (ergänzt durch ein Stipendium für Holzdruck an der Kunstakademie Trier) arbeitet er als freier Künstler und Grafiker. Seit 2013 ist er Dozent für Druckgrafik an der Fachhochschule Würzburg. Romans Drucke waren bereits in zahlreichen nationalen und internationalen Einzelausstellungen u. a. in Hamburg, Düsseldorf, London und New York zu sehen.

Romans Skizzenbuch füllt sich täglich mit Fragmenten von Dingen und Gedanken, die möglichst direkt mit schnellen Strichen aufgefangen werden. Es handelt sich gewissermaßen um ein Sammeln von Material und unterliegt keinerlei Logik. In einem zweiten Arbeitsschritt werden dann einzelne Elemente ausgewählt, zu „Modulen” verdichtet und digitalisiert. Anschließend kommt ein Vektorprogramm als Kompositionstool zum Einsatz. Dabei entstehen schließlich die für Romans Arbeit typischen Arrangements aus Figuren, Hintergründen und Szenerien.

Zum Umsetzen seiner Entwürfe verwendet Roman die Technik des Holzschnitts, genauer gesagt die des verlorenen Schnitts, bei der alle Farben von demselben Druckstock gedruckt werden. Nachdem eine Farbschicht gedruckt wurde, wird der Stock weiter geschnitzt und so für den Druck der nächsten Farbe bzw. Form vorbereitet. Der Druckstock kann somit nicht mehr für eine neue Auflage des Motivs genutzt werden.

In Romans Arbeiten sind die Übergänge zwischen figurativ, abstrakt und konkret fließend. Seine Bilderwelt ist dabei maßgeblich von den Motiven polnischer, russischer und tschechischer Trickfilme der 1970er Jahre, aber auch von den Arbeiten zeitgenössischer amerikanischer und japanischer Grafiker inspiriert. Ihre Umsetzung in der Technik des Holzschnitts verleiht ihnen ihre spezifische Ästhetik, die alle diese Aspekte transformiert und in einzigartigen Bilderwelten vereint.

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Roman Klonek was born in 1969 in Poland where he spent his early childhood. After moving to Germany and studying visual communication with a focus on printmaking (supplementing with a scholarship for woodblock printing at the Kunstakademie Trier) he works as a freelance artist and graphic designer. Since 2013 he is a lecturer in printmaking at Fachhochschule Würzburg. Romans prints have been shown publicly in numerous national and international exhibitions as in Hamburg, Düsseldorf, London and New York.

Roman fills his sketchbook daily with fragments of things and thoughts that are caught as directly as possible with quick strokes. It is sort of a collection of material and is not subject to any logic. In a second step, individual elements are then sorted out, condensed into “modules” and digitalized. Subsequently, a vector program is used as a composition tool. In this process, the arrangements of figures, backgrounds and sceneries that are typical for Roman‘s work emerge.

To implement his designs, Roman uses the technique of woodcut. More specifically, that of the lost cut, where all the colours are printed from the same printing block. After a colour coat has been printed, the block is further carved and prepared for printing the next colour resp. form. The printing block can thus no longer be used for a new edition of the subject.

In Roman’s works, the transitions between figurative, abstract and concrete aspect are fluid. His imagery is largely influenced by the motifs of Polish, Russian and Czech animated films from the seventies, but also by the work of contemporary American and Japanese graphic artists. Their implementation in the technique of woodcut gives them their specific aesthetics, which transforms all these aspects and unites them into unique visual worlds.

Richard Marsden

FORMWORK

Constructed screenprints

05.08. – 04.09.2019

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Richard Marsden ist ein junger Druckkünstler aus Leeds. Während seines Studiums des Grafikdesigns an der Leeds Beckett University entwickelte sich sein Interesse an der Druckgrafik. Anschließend war Richard als Gründungsmitglied maßgeblich am Aufbau des Leeds Print Workshops beteiligt, in welchem er seine Drucktechnik verfeinerte und Unterricht in Sachen Siebdruck gibt. Richard hat kürzlich seinen Master in Fine Art Practice an der Glasgow School of Art abgeschlossen und druckt derzeit im Glasgow Print Studio.

Richards Interesse gilt vor allem den Farben eines Drucks, ihren Beziehungen zueinander und den Effekten, die ihre Kombination auf ein Artwork haben. Oft benutzt er bestehende Strukturen, um den Aufbau einer Komposition zu bestimmen. Diese können sich beispielsweise von der Vereinfachung von Kartenmaterial oder zufälligen Zahlenreihen ableiten. Der herausragende Aspekt bei der Umsetzung seiner Entwürfe ist das Erreichen einer visuellen Ausgeglichenheit von Formen und Farben.

Die Arbeiten seiner Ausstellung Formwork wurden inspiriert durch die Illustrationen in Bauplänen. Von speziellem Interesse waren hierbei die Strukturen und Formen in der Architektur, die unter der Fassade verborgen bleiben; die Stahlträger, die Betonfundamente, die gemauerten Wände. Richard betont in seinen neuen Arbeiten dadurch die Parallelen zwischen der inneren Beschaffenheit im Aufbau einer solchen Struktur und dem Prozess des Siebdrucks, bei dem die Formen unter Verwendung verschiedener Farbschichten übereinander konstruiert werden.

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Richard is a young printmaker from Leeds. While studying graphic design at Leeds Beckett University, he discovered his interest in printmaking. Subsequently Richard was a founding member of the Leeds Print Workshop, where he refined his printing technique and taught screenprinting workshops. Richard recently completed his Masters in Fine Art Practice at the Glasgow School of Art and is currently printing at the Glasgow Print Studio.

Richard’s main interest lies in the colours of a print, their relationships to one another, and the effects their combinations have on an artwork. He often uses existing structures to determine the composition of his prints. These can be derived, for example, from the simplification of maps or random series of numbers. The outstanding aspect in the realization of his designs is the achievement of a visual balance of shapes and colours.

The special works of his exhibition Formwork were inspired by the illustrations in blueprints. Of particular interest were the structures and forms in the architecture, which remain hidden under the facade, the steel girders, the concrete foundations, the brick walls. In his recent work, Richard emphasizes the parallels between the intrinsic nature of such a structure and the process of screen-printing, in which the forms are constructed using different layers of colour.

Toby Molitor

STORYBOARD

A limited screenprint edition by Toby Molitor

08.07. – 31.07.2019

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Toby Molitor lebt und arbeitet in Berlin. Nach seinem Studium an der Central St. Martins in London hat es ihn in die deutsche Hauptstadt gezogen. Von den alltäglichen Objekten seiner Umgebung inspiriert, entwickelt Toby eine eigene visuelle Sprache, die unter anderem von Reduktion und Abstraktion geprägt ist.

In seiner neuen Ausstellung STORYBOARD werden vor diesem Hintergrund zwei Schwerpunkte zum Thema „Skateboard“ aufgegriffen: das Material Holz als Bildträger und die Darstellung des Skateboarddecks in verschiedenen Variationen.

Tobys Hauptmedien sind hierbei die Fotografie und der Siebdruck. In drei unabhängigen Druckserien dokumentiert er mit ihrer Hilfe die Beziehung von Bild, Motiv und Material und wie sie sich gegenseitig bedingen. Durch die Darstellung von Boards in verschiedenen Abnutzungsstadien zeigt Toby nicht nur wie sich Motiv und Oberfläche verändern, sondern erzählt ihre Geschichte, macht sie erfahrbar und lebendig.

Alle Arbeiten sind handgefertigte Siebdrucke, nummeriert und signiert.

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Toby Molitor lives and works in Berlin. After graduating from Central St. Martins in London, he moved to the German capital. Inspired by everyday objects in his environment, Toby develops his own visual language, which is characterized, among other things, by reduction and abstraction.

In his new exhibition STORYBOARD, two main topics on the subject of „skateboarding“ will be in the focus: the material wood as image carrier and the representation of the skateboard deck in different variations.

Toby’s main media are photography and screen printing. In three independent print series, he documents the relationship between the image of the motif and the material and how they relate to each other. By showing boards in different stages of wear, Toby shows not only how the subject and surface change, but tells their story, makes them tangible and alive.

All works are hand-made silkscreen prints, numbered and signed.

Jonathan Lawes

SELECTED LAYERS

Fine Art Layering

03.06. – 01.07.2019

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Jonathan Lawes ist einer der spannendsten Vertreter einer neuen Generation von Druckkünstlern
aus Großbritannien. In seinem Studio im Süden Londons entstehen Designs, die sich in einer ausgesprochen
grafischen Art und Weise präsentieren. Sie sind geprägt von Jonathans Leidenschaft für
geometrische Formen und Muster sowie dem Einsatz ausgefeilter Farbkombinationen, welche seine
Artworks unverwechselbar machen.

In seiner neuen Kollektion von Siebdrucken folgt Jonathan diesem Prinzip konsequent und formuliert
seine Ideen weiter aus. Organische Formen mischen sich harmonisch mit scharfen Linien, leuchtende
Farben werden mit gedeckten in Balance gebracht, Flächen bilden Überlagerungen, die den Drucken
Tiefe und Komplexität verleihen. Er nutzt hierbei die Technik des Layering, bei der die einzelnen Farb- und
Formelemente übereinandergeschichtet werden, sich zum Teil überlagern und je nach Beschaffenheit
der überdeckenden Farbe verschieden stark durcheinander hindurchscheinen.

Diese Arbeitsweise behält Jonathan auch bei seinen komplexeren Drucken bei. Er verzichtet auf
eine ausgedehnte Entwurfsphase und arbeitet Schicht für Schicht, sodass das endgültige Design
der Drucke erst während des Druckprozesses selbst entsteht. Jonathan nutzt für das Erstellen seiner
Druckschablonen ausschließlich aus Papier ausgeschnittene Formen und Klebeband. Dies führt zu
der einzigartigen Ästhetik, die Jonathans Arbeiten auszeichnet.

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Jonathan Lawes is one of the most exciting representatives of a new generation of printmakers from
the UK. In his studio in South London he creates designs that present themselves in a very graphic
way. They are heavily influenced by Jonathan‘s passion for geometric shapes and patterns and the
use of sophisticated colour combinations, which make his artworks unmistakable.

In his new collection of screenprints Jonathan follows this principle consistently and continues to
develop his ideas. Organic forms mix harmoniously with sharp lines, bright colours are balanced
with subtle ones, elements form overlays that add depth and complexity to the prints. He uses the
technique of layering, in which the individual colour and form elements are stacked on top of each
other and, depending on the nature of the overlapping colour, shine through each other.

Jonathan continues to work this way with his more complex prints. He does this without an extended
design phase and works layer by layer, so that the final design of the prints only comes about during
the printing process itself. Jonathan uses only forms cut out of paper and adhesive tape to create his
stencils. This leads to the unique aesthetics that characterize Jonathan‘s work.

Tanja Hildebrandt

FUTUGRAFICA

Graphical explorations of a typeface

25.03. – 24.04.2019

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Tanja Hildebrandt arbeitet als Illustratorin und Pattern Designerin in Berlin. Sie liebt die Verknüpfung von scheinbar Gegensätzlichem und den Kontrast, der dadurch entsteht. Ihre Arbeiten sind gekennzeichnet durch die Kombination grober Formen und feiner Linien, der Synthese von Schwarz und kräftigen Farben sowie der Beziehung von Gegenständlichem und Abstraktem.

In ihrer neuen Druckreihe FUTUGRAFICA hat sich Tanja Hildebrandt mit einem der berühmtesten Schriftschnitte des 20. Jahrhunderts auseinandergesetzt: Die Futura ist auch mehr als neunzig Jahre nach ihrer Entwicklung durch Paul Renner im Jahr 1927 eine der bekanntesten und meistgenutzten Schriften, die darüber hinaus mit ihren klassischen Charakteristika, wie den sehr gleichmäßigen Strichstärken und geometrischen Grundformen, unter anderem auch die Bauhaus-Bewegung und ihre Designs beeinflusste.

Mit diesen charakteristischen Merkmalen spielt auch Tanja in ihrer aktuellen Druckedition und nutzt sie, um neue Arrangements und Formspiele zu erzeugen. Sie lässt dabei unter anderem die textilen Muster Gunta Stölzls und Anna Albers‘ als zusätzliche Inspiration einfließen und öffnet so eine ganz neue Sicht auf die sehr vertrauten Formen der klassischen Futura.

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Tanja Hildebrandt works as an illustrator and pattern designer in Berlin. She loves the combination of seemingly opposites and the contrast that arises from them. Her work is characterized by the combination of coarse forms and fine lines, the synthesis of black and bold colors, as well as the relationship between objective and abstract.

In her new limited edition screen print series FUTUGRAFICA Tanja Hildebrandt has dealt with one of the most famous typefaces of the 20th century: More than ninety years after its development by Paul Renner in 1927, Futura is still one of the best known and most widely used typefaces. Its modern characteristics, such as the very uniform weights and geometric basic shapes, inspired and influenced many, including the Bauhaus movement and their designs.

Tanja also plays with these characteristic features in her current limited edition print series and uses them to create new arrangements and form games. Among other things, it incorporates the textile patterns of Gunta Stölzl and Anna Albers as additional inspiration and thus opens up a new perspective on the very familiar forms of the classic Futura.

Dylan Bakker

SOUTH ISLANDS

Land Escapes. Druck Sensations.

01.09. – 29.09.2018

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Mit seinem Bilderzyklus SOUTH ISLANDS – Land Escapes. Druck Sensations. stellt Dylan Bakker eine neue Serie von Siebdrucken in limitierter Auflage vor, welche auf seiner Edition KALGA aus dem Jahr 2017 aufbaut. Jedes der Motive basiert auf analogen Fotografien, die im Herbst 2017 auf Neuseeland (Aotearoa) entstanden und anschließend künstlerisch bearbeitet wurden.

In seinen Arbeiten kombiniert Dylan den industriellen, seriellen Entstehungsprozess mit dem handwerklichen und ergänzt beides mit digitalen Verzerrungen. Im Zentrum steht hierbei die Entwicklung und der Einsatz verschiedener Rastertechniken. Ihre Anwendung ist so nicht nur der Schlüssel zur Umwandlung von Fotografien in Siebdrucke, sondern maßgeblicher Teil der künstlerischen Interpretation der Motive.

Mit Hilfe der spezifischen Rasterung, einer surrealen Einfärbung und traumhaften Verzerrungen verschmelzen die verschiedenen Elemente der Artworks zu einer Hyperrealität, die für sich selber steht. Gleich einem Baudrillarschen Simulacrum, bei dem die Unterscheidung zwischen Vorbild und Abbild, Original und Simulation bzw. Realität und Imagination bedeutungslos geworden ist, entstehen aus dieser Verschmelzung Bilderwelten als hyperreale, der Fiktion des Künstlers entsprechend idealisierte Vorstellungen von Sehnsuchtsorten fernab einer ebenso imaginären Heimat.

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With his picture cycle SOUTH ISLANDS – Land Escapes. Druck Sensations. Dylan Bakker presents a new series of limited edition screen prints based on his 2017 edition KALGA. Each of the motifs is based on analog photographs that were taken in Autumn 2017 in New Zealand (Aotearoa) and then artistically edited.

In his work, Dylan combines industrial, serial creation processes with craftsmanship, complementing both with digital distortions. The focus of this project is on the development and use of various halftone screening techniques. Their application is not only the key to converting photographs into silkscreen prints, but also an essential part of the artistic interpretation of the motifs.

With the help of these specific techniques, along with surreal coloring and dreamy distortions, the various elements of the artwork fuse into a hyperreality that stands for itself. Like a Baudrillian Simulacrum, in which the distinction between model and image, original and simulation or reality and imagination has become meaningless and therefore both versions have to be considered equivalent. Pictorial worlds emerge from this fusion as hyperreal idealized ideas of longing for places, far from an equally imaginary home.

Blackout Cities

DISTURBANCE

A printed vision of the urban space

14.05. – 11.06.2018

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Marie Benaboud ist eine Architektin, die in Berlin lebt und arbeitet. 2016 startete sie ihr Projekt Blackout Cities mit dem Ziel, Architekturstudien, Fotografie und Illustration zu vereinen und so einzigartige Interpretationen des urbanen Raums zu schaffen.

Das zentrale Thema ihrer ersten Ausstellung Disturbance ist die Auseinandersetzung mit den sich stetig wiederholenden Elementen und Perspektiven, die den urbanen Raum definieren – und die irritierende Wirkung, die er durch diese Repetition bisweilen auf den Betrachter ausübt. Gestalterisch stehen nach wie vor die typische Verwendung der Schwärzung, die strenge Komposition und die Abwesenheit menschlicher Präsenz im Vordergrund. Gleichzeitig experimentiert Marie in ihren aktuellen Drucken mit Transparenz und Farbigkeit und schafft so Artworks, die einen neuen Blick auf die städtischen Räume um uns herum bieten.

Marie greift das Konzept von Wiederholung und Variation aber nicht nur gestalterisch auf. Sie weitet es auf die Drucke selber aus: Jedes der drei Motive der Ausstellung wird in verschiedenen Druckvarianten präsentiert und arbeitet jeweils einen anderen Aspekt der repetitiven Raumkonstruktionen heraus.

Disturbance ist dadurch gleichermaßen Dokumentation des urbanen Raums und seiner Struktur sowie visuelle Interpretation seiner Wirkung auf den Betrachter.

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Marie Benaboud is an architect, based in Berlin. In 2016 she started her project named Blackout Cities. Combining architectural studies, photography and illustration she produces unique visions of urban sceneries.

The main theme of her first exhibition Disturbance is the examination of the repetitive elements and perspectives that determine the urban space of Berlin – and the confusing impact it sometimes has on the spectator. In terms of design, the typical use of black, which epitomizes the project, the rigorous composition and the absence of human presence still stand in the foreground. At the same time, in some of her new prints Marie is experimenting with transparency and colouring, creating artworks that offer a new look to the urban spaces surrounding us.

However, Marie does not only take up the concept of repetition and variation artistically. She also extends it to the prints themselves: Each of the three motifs in the exhibition is presented in different print variants and therefore focusses on a different aspect of the repetitive space constructions.

Disturbance is thus both a documentation of urban space and its structure and a visual interpretation of its effect on the viewer.

Jonathan Lawes

ONE-OFF

A series of unique handmade monoprints

02.12.2017 – 08.01.2018

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Jonathan Lawes‘ Arbeiten präsentieren sich in einer ausgesprochen grafischen Art und Weise. Sie sind geprägt von seiner Leidenschaft für geometrische Formen und Muster sowie dem Einsatz ausgefeilter Farbkombinationen.

Die Edition ONE-OFF bündelt diese Aspekte seiner Kunst in sechs Monoprints, die gleichermaßen exemplarisch und als Druck einmalig sind. Anstatt identische Kopien eines Bildes zu drucken, werden bei der Monoprinttechnik die Farb- und Formelemente im Druckprozess so variiert, dass Einzelstücke entstehen. Die Schönheit dieses Mediums liegt somit in seiner Spontanität und der Verbindung von Druckgrafik und Malerei.

Jonathan Lawes studierte am Leeds College of Art in Großbritannien und schloss sein Studium im Jahr 2009 mit einem Bachelor in Textildruck und Surface Pattern Design ab.

Er lebt zurzeit in Berlin und arbeitet als freier Designer und Grafiker. Seine Zeit teilt Jonathan zwischen dem Entwerfen für eine Vielzahl von Klienten aus den Bereichen Mode und Interieur und dem Anfertigen seiner eigenen Siebdrucke auf.

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Jonathan Lawes’ work is presented in a very graphic way, with his love of geometric shape and pattern evident alongside his attention to prominent colour combinations, which are a significant part of his art.

The edition ONE-OFF concentrates these aspects of Jonathan’s art in a series of six monoprints, which are exemplary and unique at the same time. In spite of printing identical copies of one artwork, the form and colour elements are varied during the printing process, producing unique pieces of art. The beauty of Monoprinting comes out of its spontaneity and the connection to both, printing and painting.

Jonathan Lawes studied at Leeds College of Art, UK, and graduated with a Ba(Hons) in Printed Textiles and Surface Pattern Design in 2009.

Jonathan currently lives in Berlin working as a freelance designer and printmaker. He divides his time between designing for a variety of fashion and interior clients, and working on his own personal silk screen prints and other handmade design products.