John Oosting

Vor seinem Studium an der Kunstakademie Minerva in Groningen arbeitete John Oosting als Siebdrucker in der Grafikindustrie. An der Akademie lehnte er dann zunächst seinen grafischen Hintergrund ab und probierte sich in verschiedenen anderen gestalterischen Disziplinen aus. Im zweiten Jahr aber begann John wieder mit dem Siebdrucken. Weil es einmal sein Job war, fühlte er sich sehr wohl und begann schnell an neuen Drucken zu arbeiten. Seitdem ist der Siebdruck fester Bestandteil von Johns künstlerischer Arbeit.

John bezieht seine Inspiration aus der visuellen Interpretation von Techno. Abstraktion, geometrische bzw. grafische Formen, klare Kontraste und Wiederholung sind wichtige Zutaten. Jeder Aspekt hat seine Übersetzung aus der elektronischen Tanzmusik. John bezeichnet seine Arbeiten daher auch als “Visual Techno”.

Er beschäftigt sich zudem gerne mit dem futuristischen Aspekt der Musik und ihrer paradoxen Beziehung zu Nostalgie. Das ist auch der Grund, warum John seine Werke oft nach alten Techno-Platten benennt: Seine neueste Druckserie etwa heißt „Der Klang der Familie“, einem sehr frühen Techno-Track, der 1992 veröffentlicht wurde.

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